

Gern in Oberzent leben
Unser Wahlprogramm für Oberzent
1. Straßen endlich sanieren
In unseren 19 Stadtteilen sind viele Straßen in einem schlechten Zustand. Gerade in einer ländlichen Flächenstadt wie Oberzent sind gut ausgebaute Straßen Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge – unverzichtbar für Anwohnerinnen und Anwohner, Pendler, Gewerbe, Landwirtschaft und Rettungsdienste.
Wir setzen uns für eine verlässliche, transparente und gerechte Sanierungsplanung für alle Stadtteile ein, statt Flickwerk nach Zufall.
Dabei ist für uns klar: Anliegerbeiträge müssen sozial gerecht verteilt werden und dürfen niemanden finanziell überfordern. Gute und sichere Straßen dürfen nicht vom Geldbeutel abhängen.
2. Saubere Stadt
Eine saubere Stadt ist Lebensqualität für alle. Leider nehmen illegale Müllablagerungen zu, besonders an Altkleider- und Glascontainern, aber auch durch abgestellte Schrottfahrzeuge, sogenannte Autofriedhöfe. Das schadet der Umwelt, dem Ortsbild und dem Gemeinschaftsgefühl. Wir setzen uns für klare Zuständigkeiten, regelmäßige Kontrollen und praktikable Lösungen ein, damit Müll gar nicht erst liegen bleibt.
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Auch beim Erdaushub brauchen wir endlich klare Lösungen: statt ihn dauerhaft an öffentlichen Plätzen wie Sport- und Freizeitanlagen zwischenzulagern, setzen wir uns für eine gemeinsame Zwischendeponie im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit ein.
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Ordnung und Sauberkeit sind eine gemeinsame Aufgabe - wir sorgen dafür, dass Regeln fair durchgesetzt und öffentliche Räume geschützt werden.
3. Ehrenamt fördern und stärken
Oberzent lebt vom außergewöhnlichen Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger. Besonders unsere Freiwilligen Feuerwehren leisten in allen Stadtteilen unverzichtbare Arbeit – rund um die Uhr, ehrenamtlich und für die Sicherheit aller. Ebenso prägen die zahlreichen Vereine das soziale, kulturelle und sportliche Leben vor Ort und schaffen Gemeinschaft über Generationen hinweg. Die bestehende Kinder- und Jugendförderung pro Vereinsmitglied muss erhalten bleiben, denn sie ist eine wichtige Investition in die Zukunft.
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Darüber hinaus wollen wir Vereine und Initiativen auch konkret bei ihren Vorhaben politisch unterstützen – sei es bei Bauprojekten, Förderanträgen oder organisatorischen Fragen. Ehrenamt verdient nicht nur Dank, sondern verlässliche Unterstützung und eine starke Stimme in der Kommunalpolitik.
4. Freizeitangebote erhalten
Unsere Freizeitangebote machen Oberzent lebenswert – für Jung und Alt, für Einheimische wie Gäste.
Schwimmbäder, Bikepark und Skilift, gut gepflegte Wander- und Radwege sowie Erlebnispfade sind wichtige Treffpunkte und stärken Tourismus und Gemeinschaft. Wir wollen diese Einrichtungen erhalten, weiterentwickeln und
besser bewerben, statt sie kaputtzusparen. Dafür braucht es frühzeitig durchdachte Konzepte und eine aktive Einwerbung von Fördermitteln von Land und Bund.
Auch kulturelle Angebote wie Feste, Veranstaltungen und lokale Initiativen wollen wir beibehalten und stärken, denn sie fördern Begegnung, Identität und den Zusammenhalt in unseren Stadtteilen.
So sichern wir Freizeitangebote nachhaltig – für heute und für kommende Generationen.
5. Wohnraum schaffen
Wohnraum darf nicht leer stehen, wenn Menschen ihn brauchen. Wir wollen das Neubaugebiet Landrat-Ackermann-Straße zügig nutzbar machen und so neuen Wohnraum insbesondere für junge Familien schaffen. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, Leerstand in der Innenstadt abzubauen. Viele potenzielle Vermieter wünschen sich dabei verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit.
Die Stadt kann hier unterstützen, indem sie als Ansprechpartner und Berater auftritt sowie bei Bedarf Verantwortung übernimmt, beispielsweise durch das Eintreten in Mietverhältnisse.
Ergänzend wollen wir eine Plattform für Mehrgenerationen-Wohnen aufbauen, die Menschen zusammenbringt – zum
Beispiel Studierende oder Auszubildende, die günstigen Wohnraum suchen, und ältere Menschen, die im Gegenzug
Unterstützung im Alltag erhalten. So verbinden wir Wohnen mit Solidarität und stärken den Zusammenhalt in Oberzent.
6. Zukunft digital gestalten
Wir wollen eine Verwaltung, die den Alltag der Menschen in Oberzent erleichtert. Dazu gehört, dass Anträge und Anliegen nicht nur in den Verwaltungsstandorten, sondern auch unkompliziert online und papierlos erledigt werden können – unabhängig von Öffnungszeiten.
Digitalisierung bedeutet für uns aber nicht weniger Service, sondern besseren: Verwaltungsmitarbeitende sollen Zeit für Beratung und Unterstützung haben, statt sich mit unnötiger Bürokratie aufzuhalten.
Gleichzeitig setzen wir uns für den Abbau von Funklöchern und den weiteren Ausbau von schnellem Internet ein.
Denn gute digitale Infrastruktur ist Voraussetzung für Arbeiten, Lernen und Leben in einer ländlichen Stadt wie
Oberzent.



















